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Baubeschreibung

B a u b e s c h r e i b u n g

 

1. Planung

1.1 Vorentwurf der Bauplanung mit Höhenaufmessung des Baugrundstückes, einschl. Anfragen bei der zuständigen Baugenehmigungsbehörde

1.2 Zeichnen von Planskizzen nach den Vorstellungen des Bauherrn

1.3 Erstellen des Eingabeplanes, einschl. der erforderlichen Antragsunterlagen

 

2. Bauleitung / Baustelleneinrichtung

2.1 Bis zur schlüsselfertigen Hausübergabe übernehmen wir die Baubetreuung für alle einzelnen Gewerke.

2.2 Der Bauablauf ist nach einem aufgestellten Bauzeitenplan einzuhalten.

2.3 Im Preis inbegriffen ist die Baustelleneinrichtung, sowie der Bauwasser- und Baustromanschluss und deren Verbrauch. Heizund Stromkosten die nach dem Hausanschluss anfallen trägt der Bauherr.

 

3. Erdarbeiten

3.1 Abheben sowie seitlich lagern des Humusmaterials im Bereich des Gartens.

3.2 Der Baugrubenaushub erfolgt mit Abböschung und Arbeitsraum, sowie der Streifen- und Einzelfundamente, der Bodenklasse 3 – 5, nach Plan. Die Abfuhr von überschüssigem Aushubmaterial sowie die Kippgebühren sind im Festpreis enthalten.

3.3 Die Arbeitsräume des Wohnhauses werden mit frostsicherem Kies oder Sand verfüllt und setzungsfrei verdichtet. Die Garageneinfahrt mit Zugang sowie die Terrasse werden mit einem Kiesunterbau versehen.

3.4 Vor der Arbeitsraumhinterfüllung wird eine Mauerschutzfolie an den Kellerumfassungswänden angebracht.

3.5 Unter der Bodenplatte wird eine ca. 15 cm starke Rollkiesschicht eingebracht.

 

4. Abwasser-/Kanalarbeiten

4.1 Liefern und Verlegen der Grundleitungsrohre für Schmutz- und Regenwasser nach DIN 18306 gemäß Entwässerungsplan, mit KG-Kunststoffrohren, bis zu den öffentlichen Erschließungsschächten an der Straße. Die Abwasser-Leitungen des Kellergeschosses werden unter der Bodenplatte verlegt, und mit einer Rückstauklappe gesichert. Das Abwasser aus den Wohngeschossen wird je nach Gegebenheit teilweise unter der Kellerdecke geführt und an die Grundleitungen angeschlossen.

4.2 Versorgungsleitungen wie Wasser, Strom, Gas, Telefon usw. werden vom Bauherrn beantragt und ausgeführt. Wanddurchführungen oder Kernbohrungen für vorgenannte Sparten einschl. Verschließen sind im Festpreis nicht enthalten, werden aber - falls sie bauseits gestellt werden -in die Kellerschalung eingelegt.

 

 

5. Betonarbeiten

5.1 Kellerbodenplatte in wasserundurchlässigen Stahlbeton nach der neuen Betonnorm in C 25/30 , 25 cm stark, nach statischer Erfordernis sowie nach DIN 18331. Ein verzinktes Erdungsband mit Anschlussfahne nach VDE-Vorschrift wird in die Fundamente oder Bodenplatte einlegt. Zwischen Bodenplatte und aufgehender Kelleraußenwand wird ein stahlbewehrtes Fugenband eingebaut.

 

5.2 Kellerumfassungswände zum Erdreich in wasserundurchlässigen Stahlbeton nach der neuen Betonnorm in C 25/30, 30cm bzw. 36,5cm stark. Lichte Kellerhöhe 2,50m. Die Stahlbetonaußenwände des Kellers werden mit einer Perimeterdämmung d= 6cm gedämmt.

 

5.3 Unter der Bodenplatte wird eine PE-Folie gegen aufsteigende Bodenfeuchtigkeit eingelegt.

 

5.4 Geschossdecken in Stahlbeton-Filigrandecken, in C 20/25, Deckenstärke nach statischen Erfordernissen, 18 cm stark.

 

5.5 Die Geschosstreppen werden in Holz ausgeführt, während der Bauzeit wird eine Bautreppe eingebaut.

 

5.6 Die Garagendecke wird in Stahlbeton ausgeführt und Unterseitig mit einer 5cm starker Mehrschichtplatte gedämmt.

 

5.7 Im Kellergeschoss werden 6 Kellerfenster mit ISO-Glas eingebaut. 2 Stck. 100/80cm DK, 1 Stck 100/60 DK, 2 Stck 80/60 DK sowie 1 Stck 80/60cm groß mit Kippfenster.

 

5.8 Sechs Lichtschächte in Kunststoff je nach erforderlicher Größe, einschl. Aufhebsicherung und Gitterrost Maschenweite 30/30mm werden montiert.

 

 

6. Mauerarbeiten

6.1 Außenmauern aus Unipor- Plan- bzw. Zahnziegeln NE 014 014/0,7/6, mit Leichtmauermörtel LM 36,Wandstärke 36,5cm geklebt oder gemauert nach Wahl der Bauleitung. U-Wert 0,38
Alternativ: Aufpreis für Außenmauerwerk in Zahnziegeln NE 013 mit Leichtmauermörtel LM 21 sonst wie oben. U-Wert 0,33
Pauschal: 1.000,-- Euro incl Mwst

 

6.2 Tragende Innenwände bzw. Garagenwände aus Hochlochziegeln 24 cm oder 17,5 cm stark, nach statischen Erfordernissen.

 

6.3 Nichttragende Innenwände in Hochlochziegel 11,5 cm stark

 

6.4 Horizontale Feuchtigkeitssperre aus Bitumenpappe R 500 für Umfassungswände im Erdgeschoss und Innenwände im Kellergeschoss sowie für Garagenwände

 

6.5 Fertigteilkamin zweizügig für Holz- und Gasbefeuerung, hinterlüftet, einschl. aller Anschluss- und Verbindungsstücke sowie Putztürchen. Der Kaminkopf wird bis 50 cm über Firsthöhe gemauert und mit Titan-Zinkblech verkleidet.

 

6.6 Installationsschlitze werden mit Kleinformatsteinen ausgemauert.

 

7. Zimmererarbeiten

7.1 Dachstuhl als zimmermannmäßig abgebundener Pfettendachstuhl mit imprägnierten Bauholz der Güteklasse I, oder - wo erforderlich - als Leimholz nach statischen Erfordernissen und nach DIN 68800.

 

7.2 Giebel und Traufe in gehobelten Nut- und Federbrettern aus Fichte weiß gestrichen.

 

7.3 Die Volldachschalung über Wohnraumbereich wird mit sägerauher Dachschalung d=18mm aus Fichte erstellt.

 

7.4 Dachneigungen, Zwerchgauben, Garagendach, Dachüberstände an den Traufen, sowie Dachüberstände an den Giebeln, werden, wie im genehmigten Bauplan dargestellt, ausgeführt. Die Decken von Bad und Galerie bleiben bis unter das Dach offen, Zangen und Zwischendecken werden nicht ausgeführt.

 

7.5 Die Dachisolierung aus Mineralwolle, Isover Klemmfilz 035, wird zwischen den Sparren eingebaut, darunter wird eine Dampfbremse D + H Difunorm Vario mit Dicht und Klebebändern nach der gültigen Energie- einsparverordnung 2002 aufgebracht.

 

7.6 Die Dachuntersichten in den Dachgeschossräumen werden mit Gipskartonplatten beplankt, glatt verspachtelt und verschliffen. Wandanschlüsse werden mit Acrylfuge hergestellt.

 

7.7 Im Dachgeschoss werden vier Dachfenster Velux GGU F06 3059 Thermo Star 66 x 118cm eingebaut.

 

8. Dachdeckerarbeiten

8.1 Dacheindeckung aus naturroten Meindl-Megaton MZ3 Ziegelplatten auf Dachschalung und Konterlattung eingedeckt. Die Werksgarantie beträgt 5 Jahre.

 

8.2 Formsteine, Ortgänge, Traufen, Firstziegel und Lüftungsziegel sowie Lochgitter an den Traufseiten sind im Festpreis enthalten. Standroste und Dachleiter für den Kaminkehrer werden auf dem Dach montiert.

 

9. Spenglerarbeiten

9.1 Kamin- und Zwerchgaubenverkleidung, Regenrinne, Ortgang, Seiherbleche , Fallrohre, Maueranschlüsse und Terrassentüren werden in Titan-Zink ausgeführt.

 

10. Schreinerarbeiten

10.1 Fenster

10.1.1 Alle Fenster und Fenstertüren in Ziegelwänden vom EG bis DG werden aus weißen Kunststoffprofilen mit Isolierglasscheibe KW = 1,1 in 1-flgl. Ausführung eingebaut, Fenster und Terrassentüren erhalten zusätzlich senkrechte Sprossen im Glaszwischenraum. Alle Fenster bzw. Fenster- türen werden mit Einhand- Drehkippbeschlag und weißer Griffolive geliefert. Alle Fenster erhalten Fensterbleche aus Aluminium. Fabr. Haidl Topstar AD, 5-Kammerprofil mit 2 Dichtungsebenen.

 

10.1.2 Hauseingangstüre aus weißen Aluminiumprofilen 113x226 cm, mit Stangengriff in Edelstahl außen und Springdrücker Aluminum weiß innen, mit 3- Fachverrigelung, E-Öffner und Schließleiste. Verglasung K=1,1, nach DIN 18252. Model HOCO 7109

 

10.1.3 Nebeneingangstür in der Garage in Kunststoff passend zu den Fenstern, ohne Lichtausschnitt. Fabr. Haidl Mod. Softline. Die Montage aller Fenster und Türen im Wohnhaus zum Außenbereich erfolgt nach Stand der Technik mit Dübelmontage incl. PU-Schaum und Butyldichtband bzw. mit zugelassenen Putzleisten

 

10.1.4 Die Innentüren sind aus montagefertigen Türelementen in Röhrenspankern mit glattem Türblatt und Holzumfassungs- zarge, incl. Messingdrückergarnitur. Türrahmen und Türblätter sind in furniertem Edelholz, Eiche natur, Buche natur oder ähnliches erhältlich. Es werden gemäß Plan 14 Türen davon 3 Stck mit Lichtausschnitt sowie eine Schiebetür eingebaut. Im Erdgeschoss sowie im KG werden Anschläge vorgesehen, im Dachgeschoss werden bis auf das Bad keine Türanschläge vorgesehen. Brutto-Listenpreis der Türen mit Drücker und Beschläge. 3.350,- Euro incl. Mwst

 

10.1.5 Zwei Stahlholmtreppen mit jeweils 15 Steigungen, Trittstufen in Buchenholz (keilgezinkt, naturbunt), Treppengeländer mit Geländerstäben in Stahl und Holzhandlauf. An den Deckenkanten, Stahlwinkel (Höhe 150mm) als Blende. Treppenbreite 1000mm. Alle Stahlteile grundiert und schwarz gestrichen.

 

10.1.6 Das Garagentor wird als Schwingtor in Stahl einwandig, vollverzinkt, Oberfläche weiß oder in Standartfarben mit schwarzem Griff montiert. Ein Torantrieb ist nicht vorgesehen. Fabr. Normstahl, Mod. Prominent, 251 x 225cm

 

11. Rolladen

11.1 Alle Fenster- und Fenstertüren im Dachgeschoss sowie die Wohnen und Wohnküche im Erdgeschoss erhalten Rolladenkästen aus Ziegel „geschlossen“ mit Pur- Wärmedämmung auf der Innenschürze, Abdeckschienen und Laufschienen in Alu-Natur. Farbaufpreis für Montage- und Laufschienen weiß: 325,-Euro incl. Mwst Minderpreis für Rolladen „unten offen“ 650,- Euro incl. Mwst

 

12. Heizungsinstallation

12.1 Einbauen einer Zentralheizungsanlage nach DIN 4751/2 mit Gas- Brennwertheizkessel Vissmann Vitodens 100, mit witterungsgeführter Regelung und 200ltr Warmwasserstandspeicher und Abgasanschluss raumluftunabhängig über Dach. Es werden Mannesmann- Heizungsrohre nach DIN 2394, mit Form- und Verbindungsstücken einschl. Befestigungs- und Dichtmaterial verwendet. Die Wartung der Heizungsanlage ist im 1. Jahr kostenlos.

 

12.2 Die Wohn- und Aufenthaltsräume im EG und DG erhalten weiß lackierte Niedertemperaturheizkörper (9 Stck.), deutsches Fabrikat mit Thermostatregler. Im Bad wird ein Handtuchtrockner montiert. Die Wärmebedarfsberechnung der Heizungsanlage wird nach DIN 4701 durchgeführt.

 

12.3 Das Bad im Obergeschoss wird mit einer Fußbodenheizung versehen.

 

 

13. Sanitärinstallation

13.1 Die Abflussleitungen aus HT-Kunststoffrohren, einschl. Revisionsöffnungen und Lüftungsleitungen, werden im Mauerwerk bzw. unter der Geschossdecke untergebracht.

 

13.2 Das Schmutzwasser aus dem Kellergeschoss wird über eine Fäkalien-Rückstauverschluss abgeleitet. Die Bewässerung erfolgt über Kalt- und Warmwasserleitungen, in Mapress-Niro- Leitungsrohren, nach DIN 2463, sowie einer nach DIN erforderlichen Zirkulationsleitung. Druckminderer und Feinfilter werden nach der Wasseruhr installiert. Der Wasseranschluss und der Einbau der Wasseruhr werden vom zuständigen Wasserversorgungsverband ausgeführt, und sind nicht Bestandteil des Angebotes.

 

13.3 In der Küche wird die Kalt- und Warmwasserbewässerung für Küchenspüle und Geschirrspülmaschine vorgesehen.

 

13.4 Im Waschraum des Kellergeschosses werden Anschlüsse Waschmaschine und Ausgussbecken installiert.

 

13.5 Ein Wasserhahn einschl. Entleerungsventil, wird an der Straßenseite angebracht

 

14. Sanitäre Einrichtungsgegenstände

14.1 Die sanitären Einrichtungsgegenstände werden wie im genehmigten Bauplan oder wie in der schriftlichen Baubeschreibung vom Bauherrn dargestellt, in der Ausstattung Duravit Serie „Katja“ oder gleichwertig in der Standart-Sanitärfarbe weiß eingebaut. Andere Farben können, soweit möglich, gegen Aufpreis eingebaut werden.

 

14.2 Einrichtungsgegenstände

14.3 EG-WC

 

14.3.1 Ein Wand-Tiefspül-WC Duravit mit Sitzring und Deckel, Geberit Unterputz-Spülkasten, einschl. Papierrollenhalter.

14.3.2 Ein Handwaschbecken 47 cm Duravit weiß, mit Einhebelmischer verchromt, Seifenschale und Handtuchhalter.

 

14.4 DG-Bad

 

14.4.1 Zwei Handwaschbecken Duravit 65 cm, mit Einhebelmischer verchromt, Seifenschalen und Handtuchhalter.

 

14.4.2 Badewannen-Anlage aus Acryl 170/75cm, weiß mit Fußgestell und Anschlussmaterial, Aufputz- Einhebelmischer verchromt Grohe, sowie Brauseschlauch, Handbrause und Wandhalter verchromt.

 

14.4.3 Ein Wand-Tiefspül-WC Duravit mit Sitzring und Deckel, Geberit Unterputz-Spülkasten, einschl. Papierrollenhalter.

 

14.4.4 Brausewannen-Anlage aus Acryl, Schenkel 900*900 mm, 150 mm tief, mit Aufputz Einhebelmischer verchromt Brausearmatur Grohe. Kunstglas- Duschabtrennung 90/185cm, kurzes Seitenteil auf der Wanne, Sondermaß, Profil silber und erforderlichem Zubehör.

 

15. Elektroinstallation

15.1 Der Hausanschluss erfolgt über Erdkabel des örtlichen Stromversorgungsunternehmens und ist nicht Bestandteil dieses Angebotes.

 

15.2 Die Elektroinstallation erfolgt von einem Elektro-Meisterbetrieb ab dem Hausanschlusskasten, der vom Stromversorgungsunternehmen im KG gesetzt wurde. Ein Zählerschrank mit Sicherungsautomaten wird im KG eingebaut.

 

15.3 Die Elektroinstallation erfolgt in sämtlichen Geschossen in Leerrohren unter Putz, im Heizungsbereich auf Putz nach Vorschriften der VDE und EVU. Die Ausstattung richtet sich nach DIN 18015-2, sowie nach Empfehlungen der HEA mit dem Aussattungswert 2.

 

15.4 Die Schalter und Steckdosen werden mit dem SI-Programm der Firma „Buschjäger“ oder gleichwertig ausgeführt. Anntennen und Tel. Leitungen werden in Rohr unter Putz verlegt und enden in den Wohnungen mit einer Leerdose. Nicht im Angebot enthalten sind Beleuchtungskörper, Antennenaußenanlage bzw. Hausanschlussverstärker, Antennen und Tel. Steckdosen ( da keine Angaben über die Art der Anlage vorhanden sind). Für die Antennen und Tel Anlage kann nach Klärung der Vorgaben ein gesondertes Angebot erstellt werden. Sprechanlage : Fabr. Siedle Außensprechstelle unter Putz oder in bauseitigen Briefkasten, Wohnungssprechstelle Montage Aufputz.

 

 

16. Putzarbeiten

16.1 Innenputz

 

16.1.1 Innenputz in den Wohnräumen als Kalk-Gips- Maschinenwandputz, einlagig gefilzt, einschl. setzen der Eckschutzleisten und einbauen von erforderlichen Armierungsgewebe.

 

16.1.2 Deckenuntersichten im Keller- und Erdgeschoss werden nicht verputzt.

 

16.1.3 Innenputz im Keller auf allen Ziegelwänden als Kalk- Zement-Maschinenputz, einlagig gefilzt, einschl. setzen der Eckschutzleisten und einbauen von erforderlichen Armierungsgewebe. Betonwände im Kellergeschoss werden nicht verputzt.

 

16.1.4 Die Wände und die Decke der Garage werden mit einem Kalk-Zement-Maschinenputz einlagig gefilzt versehen. Wo erforderlich werden Eckschutzleisten eingebaut und Armierungsgewebe aufgebracht.

 

16.1.5 In den Nassräumen wird ein Kalk-Zement- Maschinenputz, einlagig, als Untergrund für Fliesen auf Schnellputzleisten abgezogen und aufgeraut.

 

16.2 Außenputz

 

16.2.1 Außenputz als zweilagiger Kalk-Zement- Maschinenputz. Unterputz aus mineralischem, wasserabweisendem Leichtputz, einschl. der Drahtrichtwinkel und erforderlichem Armierungsgewerbe.

 

16.2.2 Oberputz aus mineralischem Edelputz, wasserabweisend und weiß, Struktur nach Wahl des Bauherrn. Der Außenputz wird mit einem Egalisierungsanstrich versehen.

 

16.2.3 Sockelputz aus Zement-Maschinenputz, einlagig gefilzt.

 

 

 

17. Estricharbeiten

17.1 Der Unterboden für die Bodenbeläge bildet in allen Wohnungsgeschossen ein schwimmender 4,5cm starker Zementestrich, im Bereich der Fußbodenheizung ist der Estrich 6cm stark. Wärmedämmung und Schalldämmung nach DIN und Energieeinsparverordnung 2002.

 

17.2 Der Unterboden im Kellergeschoss wird mit einem 4,5 cm starken Zementestrich mit 80mm Wärmedämmung einschl. einer PE-Folie als Feuchtigkeitsisolierung und Randstreifen eingebaut. Im großen Keller wird eine Bitumenabdichtung eingebacht. Die Dämmung entspricht der neuen Energieeinsparverordnung.

 

17.3 In der Garage wird ein 4 bis 8 cm starker Zementestrich im Gefälle nach außen, auf einer PE-Folie und Randstreifen eingebracht.

 

 

18. Natursteinarbeiten

18.1 Alle Innenfensterbänke werden in Kunststeinmarmor CarraraItalica ausgeführt.

 

 

19. Bodenbeläge

19.1 Das Bügelzimmer sowie das Kinderzimmer II erhalten einen Korkbelag Fabr. Cortex Qua-Vadis Uno Format 900x300x10, Wasserlack-Oberfläche incl. Sockel und Unterlage. Korkbelag incl. Verlegung und Sockel: 34,- Euro/qm incl. Mwst

 

19.2 Das Wohnzimmer wird mit einem Parkettboden in Eiche natur, Verlegeelement Tafel, verklebt, geschliffen und versiegelt. Parkett incl. Verlegung und Sockel: 46.- Euro/qm incl. Mwst

 

19.3 Der große Keller, Galerie, Kind I sowie das Elternschlafzimmer erhalten einen Laminatboden, Fabr. Egger Aktion Euro Ahorn oder Buche, Format 1292x192x7mm, incl. Sockel und Unterlage. Laminat incl. Verlegung und Sockel: 27,00 Euro/qm incl. Mwst

 

 

20. Fliesenarbeiten

Materialwert für alle Fliesen EG-DG: 20,70--€/qm incl. Mwst.
Materialwert für alle Fliesen im KG: 14,90--€/qm incl. Mwst

 

20.1 Folgende Räume werden mit Fliesen belegt:
Kellergeschoss: Heizen, Gang, kl. Keller, Waschen mit 4qm Wand.
Erdgeschoss: Speis, Flur, WC, sowie die Wohnküche mit Küchenzeile
Dachgeschoss: Badezimmer

 

20.2 Bad und WC werden ca. 1,25m hoch gefliest im Bereich der Dusche 2,00m.

 

20.3 Aufpreis bei Diagonalverlegung 11,75 €/qm incl Mwst.

 

20.4 Wand- und Bodenfliesen nach Wahl des Bauherrn, einschl. dauerelastischer Fuge.

 

 

21. Malerarbeiten

21.1 Sämtliche Innenwände, Gipskartonverkleidungen und KG-Decken werden zweimal mit Innen-Silikatfarbe weiß gestrichen.

 

21.2 Die Fassade des Wohnhauses und der Garage erhält einen Egalisierungsanstrich in einem hellen gelb. Sockelanstrich nach Angabe des Bauherrn.

 

21.3 Deckenuntersichten im Erdgeschoss werden mit Strukturfarbe gestrichen.

 

21.4 Treppenunterkonstruktion in Metall schwarz streichen.

 

21.5 Dachuntersichtbretter , Dachsparren und sonstige gehobelte Holzteile werden mit offenporigen Holzlasuren weiß gestrichen. Minderpreis bei Eigenleistung: Position 21.1 – 21.5
Pauschal: 5.850,-- Euro incl. Mwst.

 

21.6 Die Deckenfugen der Filigrandecken werden von uns Malerfertig vorgespachtelt.

 

 

22. Schlosserarbeiten

Die Fenstertüren im Dachgeschoss erhalten französische Balkone aus verzinktem Metall. Wert: 250.- €/lfm incl. Montage und Mwst.

 

23. Außenanlagen

23.1 Die Außenanlagen werden bauseits erstellt. Der Kiesunterbau für Terrasse und die Garargeneinfahrt gemäß Eingabeplan sind bereits erstellt.

 

 

24. Sonderwünsche / Änderungen

24.1 Der Bauherr erhält rechtzeitig einen von uns vorbereiteten Grundrissplan, M = 1:100, mit Lage und Bezeichnung von Lichtauslässen, Steckdosen, Schaltern, und Entwässerungsgegenständen, der von ihm nochmals überarbeitet werden kann.

 

24.2 Material- und Farbauswahl für Bodenbeläge, Fliesen, Naturstein, Geländer, etc. können bei den verschiedenen Ausbauhandwerkern in deren Ausstellungsräumen besichtigt und bis zum vorgenannten Materialwert ausgesucht werden.

 

24.3 Sanitärgegenstände in anderen als in der Baubeschreibung aufgeführten Farben und Formen sind Sonderwünsche und müssen rechtzeitig wegen oft langer Lieferzeiten bekannt gegeben werden.

 

24.4 Mehrkosten, die auf Sonderwünsche basieren und nicht in der Baubeschreibung fest geschrieben sind, müssen vom Bauherrn getragen werden.

 

24.5 Je nach Baufortschritt erhält der Bauherr die Gelegenheit, individuelle Wünsche und Ergänzungen, soweit sie technisch noch möglich sind, mit dem Bauleiter zu vereinbaren. Die Mehrkosten für Änderungen und Ergänzungen trägt der Bauherr selbst.

 

24.6 Maßdifferenzen, die sich aus architektonischen Änderungen, gegenüber dem Eingabeplan, ergeben haben, bleiben vorbehalten, sofern sie keinen Einfluss auf Qualität und Nutzung des Gebäudes haben.

 

 

25. Hausanschlüsse

25.1 Sämtliche Hausanschlüsse (Kanal, Wasser, Strom, Gas, Telefon, Fernsehkabel etc.) werden vom Bauherrn beantragt und sind nicht Bestandteil dieses Angebotes.

 

 

26. Bauherrenleistungen

26.1 Zur Einmessung des Gebäudes müssen Grenzsteine vorhanden sein, sie müssen durch den Bauherrn freigelegt werden. Die Zufahrt und der Bauplatz müssen für schwere Baufahrzeuge während der gesamten Bauzeit befahrbar sein.

 

26.2 Baugenehmigungsgebühren sowie Prüf- und Abnahmegebühren werden vom Bauherrn direkt beglichen und sind nicht im Festpreis enthalten. Auch alle Mehraufwendungen, die durch Auflagen der Behörden entstehen, sowie von der Leistungsbeschreibung abweichende Schall- und Feuerschutzmaßnahmen sind nicht im Angebot enthalten.

 

 

27. Hausübergabe

27.1 Die VOB ist Vertragsgrundlage, die Gewährleistung richtet sich nach VOB und beträgt 5 Jahre. Risse in Bauteilen, Putzen etc., die aufgrund der bauphysikalischen Eigenschaften der Baustoffe (wie Kriechen und Schwinden) entstehen, sind keine Gewährleistungsmängel.

 

27.2 Sogenannte dauerelastische Verfugungen sind vom Eigentümer zu unterhalten und ggf. zu erneuern, da diese nur eine beschränkte Haltbarkeit haben.

 

27.3 Änderungen, die der Verbesserung oder dem technischen Fortschritt dienen, sowie Austausch mit gleichwertigen Materialien, bleiben vorbehalten.

 

27.4 Das Haus wird in besenreinem Zustand übergeben.

 

27.5 Die laufenden Wartung z. B. der technischen Anlagen ( Heizung Garagentor, Türen, Entlüftungsanlagen, etc.) ist Aufgabe des Bauherrn, Anstriche insbesondere für solche Bauteile, die der Witterung ausgesetzt sind, sind entsprechend der Vorgaben der Farbhersteller (Zeitabstände) durch den Eigentümer durchzuführen..

 

27.6 Möblierung

Während der ersten 2 Jahre nach Erstbezug entweicht immer noch Baufeuchtigkeit aus Decken und Wänden. Es ist daher unzweckmäßig, Tapezierarbeiten vor Ablauf von 2 Jahren nach Erstbezug durchzuführen. Auch nach Ablauf von 2 Jahren ist eine Möblierung von Außenwänden – auch bei bester Wärmedämmung – problematisch. Möbel vor Außenwänden sollten daher so aufgestellt werden, dass erwärmte Raumluft unter, hinter und oberhalb von Möbelstücken an Außenwänden ungehindert zirkulieren kann. Gerne erstellen wir für Sie ein persönliches Angebot nach Ihren individuellen Wünschen. Vereinbaren Sie mit uns einen Termin.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 31. August 2008 um 17:52 Uhr